Nach Richard Wagners Idee sollten die Festspiele Bayreuth - nach griechischem Vorbild gedacht – bei freiem Eintritt von jedermann besucht werden können. Als sich das materiell so nicht verwirklichen ließ, regte er eine Stiftung an, damit zumindest

"...tüchtige Freunde meiner Kunst bei freiem Eintritt, ja nötigenfalls durch Übernahme der Kosten der Reise und des freien Aufenthalts..."

teilnehmen könnten. Die Stiftung wurde ins Leben gerufen, und sie besteht als "Richard-Wagner-Stipendienstiftung Bayreuth" bis heute fort.

Zu ihrer Unterstützung wurde 1909 der "Richard-Wagner-Verband Deutscher Frauen" gegründet. Als "Richard-Wagner-Verband International" fand auch dieser Freundes- und Förderkreis seinen Bestand bis heute. Ihm sind weltweit ca. 30.000 Mitglieder in 150 örtlichen Richard-Wagner-Verbänden – davon 50 in Deutschland – mit dem Ziel angeschlossen

• das Werk Richard Wagners zu erhalten

• das Werkverständnis zu fördern

• den künstlerischen Nachwuchs im Sinne der Stipendienstiftung zu fördern

• das regionale Kulturleben aktiv mitzugestalten

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